T-Shirts

13. Mai, 2010

Heute habe ich mich mal wieder an die Nähmaschine gesetzt. Und nicht nur um auf kaputte Kinderhosen Flicken aufzunähen. Diesmal war die Overlock und Covermaschine gefragt, um T-Shirts zu nähen.

Der Stoff stammt aus einem Jerseypaket von Buttinette. Das ziemlich knallige Rot und Hellgrün (schon fast neongrün) sind nicht gerade die geeigneten Farben für meine eher hellhäutigen Jungs. Aber das Richtige für meine Nichten.

Ein T-Shirt ist ja schnell genäht, aber bei vier auf einmal wird es dann doch etwas langweilig. Aber ich bin fertig geworden, und nun gespannt, was meine Nichten sagen, wenn ich sie am Samstag besuche und die T-Shirts mitbringe.

T-shirt

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Neues Tuch in Arbeit

31. Januar, 2010

Als ich im Herbst 2008 zum ersten Mal seit längerem mal wieder im Theater war, kam es dort ziemlich kühl von der Bühne in Richtung meines Platzes in der 4. Reihe. Ich beschloss darauf hin, ein hübsches Tuch zu stricken, das mich in Zukunft bei weiteren Theaterbesuchen wärmen würde. Nach einigem Hin- und Herüberlegen habe ich mich für das Muster „Irtfa“ von Anne Henderson entschieden. Bei der Wollerey bestellte ich mir auch schönes Garn dafür (Peruseda, Babyalpacka mit Seide). Und dann wollte ich erstmal den Wintergaden-Pulli zu Ende stricken, bevor ich etwas neues anfing. Schließlich war es im Theater mittlerweile auch nicht mehr so kalt, sondern gemütlich warm. Da war nur bei der einen Vorstellung wohl etwas mit der Heizung nicht ganz so gelaufen, wie gedacht. Das Tuch stricke ich nun trotzdem, ein Verwendungszweck wird sich schon ergeben.

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Ponponschal

9. Januar, 2010

Vor Weihnachten traf ich eine Freundin, die einen Schal aus Ponponwolle hatte. Aber nicht die gestrickte Variante, die ich bis dahin kannte, sondern einen gehäkelten. Mir hat er gut gefallen, deshalb habe ich mir erklären lassen, wie er gemacht wird. Nach den ganzen Feiertagen bin ich endlich dazu gekommen, mir entsprechende Wolle zu kaufen und eine Schal zu häkeln. Das ist wirklich ganz einfach und schnell zu machen. Man muss nur aus den schmalen Fäden zwischen den Ponpons eine Luftmaschenkette häkeln. Ich habe pro Zwischenstück zwei Luftmaschen gehäkelt. Dann überspringt man drei oder vier Ponpons bevor man die nächsten Luftmaschen häkelt. So erhält man eine Luftmaschenkette mit Schlaufen.
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Und so schaut das fertige Werk aus, das man gut dazu benutzen kann einen einfarbigen langweiligen Pulli, oder Bluse aufzuwerten.
Ponponschal

Das versprochene Foto

6. Januar, 2010

Der Pulli ist mittlerweile trocken und ich habe ein Foto gemacht:

Wintergardenpulli

Spätestens am Sonntag werde ich ihn „ausführen“. Da ist ein kleines nachweihnachtliches Familientreffen. Also die Gelegenheit mein Werk ein bisschen bewundern zu lassen 🙂

Endlich fertig!

31. Dezember, 2009

Endlich, kurz vor Jahrsende ist mein Langzeitprojekt, der „Wintergarden“-Pulli fertig geworden. Momentan habe ich ihn gespannt, so dass ich erst nach dem Trocknen Fotos machen werde.

Um die Ärmel einsetzten zu können, musste ich hier ja ein Stück in das in Runden bis oben gestrickte Rumpfteil reinschneiden. Das war schon ein komisches Gefühl. Aber wie vorgeschrieben habe ich ja das Gestrick rund um den Einschnitt mit der Nähmaschine mit doppelter Steppnaht gesichert. Sollte halten.

Ich wünsche Euch allen ein gutes neues Jahr 2010 und hoffe, in diesem  wieder mehr Zeit und Lust zum Stricken und Nähen zu haben, damit ich hier wieder öfter schöne neue Werke präsentieren kann.

Mich gibt es noch

22. November, 2009

Uiui, ist mein letzter Blogeintrag schon lange her….

Das liegt unter anderem daran, dass ich seit dieser Zeit auch kaum gestrickt oder genäht habe. So gab es auch nichts zu berichten. Ich war mehr mit lesen, zeichnen und fotografieren beschäftigt.

Ich habe mir fest vorgenommen, meinen Wintergarden-Pulli noch dieses Jahr fertig zu bekommen.(Immerhin habe ich mit dem zweiten Ärmel schon angefangen). Momentan ist es für so einen Pulli noch zu warm, aber der Frost wird schon noch kommen. Dann habe ich schon lange Garn und Anleitung für ein Tuch rumliegen, und an Stoff sind auch noch ein paar Meter vorhanden, die verarbeitet werden könnten. Mit dem Sommermantel ist es diese Jahr nichts mehr geworden, aber auch nächsten Sommer könnte ich einen gebrauchen.

Im übrigen freue ich mich, dass meine „Musica“-Handschuhe solchen Anklang finden, und fleißig nachgearbeitet werden. Auch wenn jetzt meine Schwester nicht mehr die einzige ist, die solche Handschuhe besitzt. 😉

Dann geh ich jetzt mal ein paar Maschen stricken, damit ich doch endlich mal wieder etwas fertiges zeigen kann.

Stoffmarkt

17. Mai, 2009

Gestern war in Fürth zum zweiten Mal Stoffmarkt. Ich bin dort hin, weil ich gezielt nach einem Stoff für einen Sommerkurzmantel Ausschau halten wollte. Diese Art Stoff, die ich mir vorstellte war allerdings sehr unterrepräsentiert. Es gab viel Jersey (da habe ich mir auch zwei mitgenommen) und bunt bedruckte Baumwollstoffe. Aber schließlich habe ich doch noch an einem Stand einen geeigneten Stoff gefunden. Er hat einen schönen Rotton und ist außerdem leicht wasserabweisend beschichtet. Nun brauche ich nur noch die Zeit, den Mantel auch zu nähen.

 

Am Nachmittag war gestern dann mal wieder Stricktreff. Und dieses Mal haben wir auch wirklich gestrickt, nicht nur gequatscht. Ich hatte als kleines Projekt einen Schal dabei, den ich aus einem übrig gebliebenen Strang „Peruba“ mache. Das Muster ist einfach genug, dass ich es auch ohne Strickmustertabelle stricken kann, ganz im Gegensatz zu dem Wintergarden Pulli. Bei dem habe ich gestern abend wenigstens endlich den ersten Ärmel fertig bekommen.

Auftrennen

26. April, 2009

Gestern bin ich mal wieder dazu gekommen, an meinem Pullover weiter zu stricken. Es fehlten beim Ärmel noch die letzten Runden der letzten Zunahmen. Als ich damit fertig war und dann nochmal in die Anleitung geschaut habe, war ich irritiert, weil ich nun mehr Rapporte hatte als angegeben. Nachlesen, nachmessen und scharf nachdenken hat mich dann darauf gebracht, dass die Zunahmen ja nicht nur in dem Blütenmuster des Ärmels untergebracht sind, sondern auch noch in der Bordüre am Abschluss. Die wird nicht einfach gerade hoch gestrickt. Also durfte ich ein ordentliches Stück wieder auftrennen…

Jetzt werde ich es mir auf dem Sofa gemütlich machen, mein Hörbuch weiterhören und weiterstricken. Vielleicht schaff ich ja heute sogar noch den Ärmel zu Ende, nachdem das Muster jetzt wieder einfacher wird und dadurch schneller zu stricken geht.

Alles Barock!

25. März, 2009

Alles Barock! So hieß die Veranstaltung anlässlich des 300. Geburtstages von Wilhlemine am Samstag, für die ich das Kleid genäht habe. Ein bisschen möchte ich Euch davon erzählen.

Zunächst wurden die einzelnen Gäste, die ins Markgrafentheater kamen, vom Zeremonienmeister begrüßt und laut vorgestellt. (Dazu hatte ein Page vorher sich nach dem Namen erkundigt). Los ging es dann mit einem Festakt mit Musik (natürlich von Wilhelmine komponiert) und Festreden. Einmal vom Oberbürgermeister und einmal vom Rektor der Uni, denn schließlich ist es Wilhelmine zu verdanken, dass wir in Erlangen die Uni haben. Auch wenn sie nach ihrem Mann benannt ist.

Danach durfte man durch das Theater „lustwandeln“. Eine ortsansässige Brauerei hat ihr Faß „Wilhelminebier“ angestochen, das extra für diesen Abend nach altem Rezept gebraut worden ist, es gab auch etwas zu essen, wobei das etwas knapp kalkuliert war. Jedenfalls habe ich nur noch eine Suppe bekommen. Der Wilhlemine-Teller und die Barock-Platte waren da schon weg.

An verschiedenen Stellen im Theater gab es kleine Lesungen und Musik, ein paar Spieltische für alte Würfel- und Kartenspiele waren aufgestellt, es gab jemand, der Portraits gezeichnet hat und man konnte an Tanzunterricht in barocken Tänzen teilnehmen.

Ein paar der Gäste waren auch mehr oder wenig authentisch kostümiert.  Mir hat es einfach Spaß gemacht, mich mal wieder schick zu machen und das Kleid auszuführen. Kurzum, ich hatte einen schönen Abend.

Fertig!

19. März, 2009

Abendkleid

Mein Kleid ist fertig! Heute früh sind meine zwei Freundinnen aus der Nachbarschaft um mich herumgekrabbelt und haben den Saum abgesteckt, den ich vorhin noch genäht habe. Das Bolerojäckchen habe ich schon am Dienstag schnell gemacht. Das dauerte echt nicht lange. Das einzige, das dabei etwas aufwändig war, war an die Vorderkante die Bogenkante aufzunähen.

Mit meinem Werk bin ich zufrieden, der Samstag kann kommen. Vorher werde ich das Kleid natürlich nochmal bügeln, aber das mache ich erst am Samstag nachmittag, denn knitterfrei bis dahin unterbringen, wird etwas schwierig.